Austausch mit FMD: Rückmeldungen, Fragen und nächste Schritte
Am 18. März fand ein Austausch mit Mitarbeitenden des Caterers FMD, Elternvertreterinnen und Elternvertretern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der SMV (Schüler mit Verantwortung) statt. Insgesamt war es ein sehr konstruktives Gespräch.
🍽️Einleitung
Die Eltern hatten im Vorfeld die Möglichkeit, über ihre Elternvertretungen Fragen und Anregungen einzureichen. Viele dieser Rückmeldungen konnten im Gespräch direkt angesprochen und mit FMD diskutiert werden.
❓Von Eltern eingebrachte Fragen und Anmerkungen
- Mehrere Eltern äußerten Fragen zu den erhöhten Preisen.
- Einige Kinder berichten, dass sie trotz Vorbestellung über die App keinen Nachtisch erhalten haben, obwohl dieser bezahlt wurde. Hier stellte sich die Frage, woran das liegen kann.
- Positiv hervorgehoben wurde, dass laktosefreie und vegetarische Menüs angeboten werden. Wenn jedoch beide Varianten am selben Tag angeboten werden, ist die Auswahl für viele Schülerinnen und Schüler eingeschränkt. Es wurde angeregt, den Speiseplan insgesamt wieder abwechslungsreicher und stärker am Geschmack der Jugendlichen auszurichten.
- Es wurde gefragt, ob es Vergleichszahlen zwischen der Essensausgabe des bisherigen Caterers Ehrenfried und der des neuen Caterers FMD gibt.
- Einige Eltern berichteten, dass aus ihrer Sicht sowohl die Qualität als auch die Auswahl der angebotenen Speisen nachgelassen hätten. In diesem Zusammenhang wurde auch gefragt, warum das Nudelgericht aus dem Angebot genommen worden sei.
- Außerdem wurde angeregt zu prüfen, ob PayPal als zusätzliche Aufladefunktion für das Essenskonto eingeführt werden könnte. Dies könnte eine schnellere und unkompliziertere Aufladung ermöglichen.
- Zur neuen Regelung mit den Getränkeschlangen gab es ebenfalls Rückmeldungen: Nach Einschätzung der Schülerinnen und Schüler hat sich die Situation bei der Essensausgabe bislang nicht spürbar verbessert.
- Es wurde gefragt, ob es in der Mensa zusätzlich kleinere Snacks oder einfache Gerichte geben könnte, die direkt mit Bargeld bezahlt werden können, zum Beispiel belegte Brötchen, Brezeln oder ähnliche Kleinigkeiten. Dabei wurde betont, dass solche Angebote möglichst zu bezahlbaren Preisen verfügbar sein sollten.
- Auch die Idee eines mobilen Snackwagens beziehungsweise Trolleys wurde angesprochen, um die Mensa in den Pausen zu entlasten und zusätzliche Snacks anbieten zu können.
- Gleichzeitig sprachen viele Eltern ausdrücklich ein Lob aus, dass sich das Essen insgesamt deutlich verbessert habe.
⏰Fragen und Anmerkungen zur Pausenregelung
Von Seiten der Eltern wurde außerdem angesprochen, dass eine zukunftsorientierte Lösung gefunden werden sollte, wie an einer Ganztagsschule sichergestellt werden kann, dass auch die höheren Klassen die Möglichkeit haben, eine warme Mahlzeit zu erhalten.
Teilweise kommen die Kinder sehr erschöpft nach Hause. Viele haben zudem einen längeren Heimweg und sind oft erst gegen 16:30 Uhr zu Hause. Die Achtklässlerinnen und Achtklässler dürfen das Schulgelände außerdem nicht verlassen, um sich kurzfristig etwas zu essen zu holen.
Aus mindestens zwei achten Klassen kam die Rückmeldung, dass aufgrund der begrenzten Pausenzeit niemand in der Mensa essen geht.
💬Rückmeldungen und Antworten von FMD
Sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülervertretung und wir als Elternvertretung haben die Preise angesprochen und kritisiert. FMD erklärte hierzu, dass der Spielraum nur sehr begrenzt sei, da sich die Preise im Vergleich zu anderen Caterern bereits im unteren Bereich bewegten.
Nach den Vorgaben der Stadt gibt es nur einmal pro Woche ein Fleischgericht. Dadurch kann es vorkommen, dass an einem Tag laktosefreies und vegetarisches Essen angeboten wird. Als zusätzliche Alternative gibt es jedoch weiterhin täglich Spaghetti Bolognese. Dieses Gericht wurde also nicht aus dem Angebot genommen, sondern kann lediglich nicht vorbestellt werden. Es ist jeden Tag erhältlich und kann bar oder per Chip bezahlt werden.
Falls Kinder einen vorbestellten Nachtisch nicht erhalten haben, sollen sie bitte aktiv danach fragen. Hier soll nachgesteuert werden. Zusätzlich wird es dazu einen Aushang geben. Eltern können ihren Kindern außerdem mitteilen, dass sie ihr Dessert selbstständig abholen können, sofern noch eines vorhanden ist.
Zudem wird geprüft, ob künftig wieder eine Salatbar angeboten werden kann.
Aktuelle Verkaufszahlen konnte FMD uns leider nicht nennen. Es wurde jedoch mitgeteilt, dass die Zahlen seit Beginn des Schuljahres insgesamt gestiegen seien.
FMD betonte außerdem, dass man bemüht sei, die Qualität auf einem guten Niveau zu halten. Gleichzeitig sei man an gesetzliche Vorgaben gebunden. Uns wurde angeboten, diese Vorgaben bei Interesse näher zu erläutern. Aus organisatorischen Gründen wäre dies allerdings erst nach den Osterferien möglich.
Auch moderne Zahlungsmethoden wie PayPal wurden angesprochen. Hierzu erklärte FMD, dass das Unternehmen keine alleinige Entscheidungsfreiheit habe, da es zur GBG-Gruppe gehört. Das Anliegen werde jedoch mitgenommen und weitergegeben. Vorsorglich wurde darauf hingewiesen, dass selbst bei einer Einführung von PayPal die interne Verbuchung bei FMD bis zu einem Tag dauern könne.
🥨Kiosk und Snack-Angebot
Der Kiosk bietet täglich ab 7:15 Uhr sowie in der Mittagszeit kleine Snacks an. Diese können bar oder mit Chip bezahlt werden.
Dort liegt außerdem ein sogenanntes Wünschebuch aus. Darin können die Kinder eintragen, welche Produkte sie sich im Angebot wünschen, zum Beispiel Käsebrezeln. FMD wird dann prüfen, was davon umsetzbar ist. Natürlich wird sich nicht jeder Wunsch realisieren lassen. 😄
Auch auf diese Möglichkeit soll die Schule künftig zusätzlich durch Aushänge hinweisen.
Die Idee, Snacks in den Pausen über einen mobilen Trolley zu verkaufen, wurde ebenfalls besprochen. Dies ist aus personellen und hygienischen Gründen leider nicht umsetzbar.
➡️Weiteres Vorgehen
Alle Fragen, die die Pausenregelung betreffen, werden in der nächsten Schulkonferenz, die am 26. März stattfindet, besprochen.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Falls doch, fragt bitte gerne nach.
